Online-Bierverkostung bei Störtebeker

Das war heute ein schönes Erlebnis. Zum erste Mal wohnte ich online eine Bierverkostung bei.vor knapp über einer Woche habe ich per Facebook gesehen, dass die Brauerei Störtebeker ein Testing online anbietet. Thema in diesem Monat ist das alkoholfreie Bier. Neben den eigenen drei alkoholfreien Brauerzeugnissen war noch zwei Gastbiere angekündigt. Verkostet wurden Störtebeker Atlantik-Ale Alkoholfrei, Bernstein-Weizen Alkoholfrei und Frei-Bier sowie das Road Runner der Kehrwieder Kreativbrauerei aus Hamburg und Snorkelers Sea Salt IPA der Insel-Brauerei von Rügen.

Unbekannt ist mir Störtebeker nicht. Zum einen schrieb ich schon über die Braumanufaktur, dann war ich im Oktober 2020 in Stralsund und besuchte auch die Insel-Brauerei auf Rügen und der Road Runner ist mir selbstverständlich auch ein Begriff.

Mir hat im Vorfeld der Service gut gefallen. Entweder hat man sich das Bier selbst im lokalen Handel besorgt, aber es konnte auch direkt bei der Brauerei bestellt werden. Entweder ausschließlich das Bier für 9,90 € oder das Bier mit den passenden Verkostungsgläsern für 19,90 €. Das sind durchaus faire Angebote, aber ich hatte das Bier eh in meinem Lager. So ist das Tasting keine trockene Angelegenheit gewesen.

Heute Abend, 20:15 Uhr, fing es dann an. Die Live-Übertragung konnte man sich entweder auf YouTube oder auf Facebook ansehen. Dennis und Elisa führten kurzweilig durch die Verkostung und zwischendurch gab es Einspieler aus der Brauerei selbst oder aus der aus der Insel-Brauerei bzw. vom Oliver Wesseloh von der Kehrwieder Kreativbrauerei.

Jedes Bier wurde vorgestellt. Man wusste anschließend, welcher Hopfen und welches Malz verwendet worden ist, wie das Bier gebraut worden ist und da ganz wichtig, wie der Alkohol nicht in das Bier gekommen ist. Zu jedem Bier gab es eine kleine Geschichten und es wurde vorgeschlagen, was man am besten dazu essen kann. Spannend fand ich, dass zum Bier der Inseln-Brauerei Austern genannt worden sind.

Durch meine knapp drei Monate „bierlose“ Zeit in 2018 habe ich meinen Geschmack verloren. Da hat mir ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom Mai 2020 eine nachträgliche Bestätigung gegeben. Dort sagt die Journalistin und Biersommelière Mareike Hasenbeck: „[…] es werde niemand als Sensoriker geboren, dahinter stecke vielmehr Übung und ausdauerndes Training. Die Geschmacksknospen bildeten sich circa alle sechs Wochen neu“. Wenn sie also sechs Wochen Pause mache, müsse sie wieder von vorne beginnen. Aber beim Tasting hat Elisa, die Sommelière von Störtebeker, sehr Eindrucksvoll auf die einzelnen Geschmäcker & Aromen hingewiesen. Die Faszination des Hopfens im Zusammenspiel mit dem Malz hat sie wieder bei mir wecken können. Ich habe wieder Lust bekommen, mich da erneut einzufinden und einzutauchen. Und das auch mit alkoholfreiem Bier.

Es waren kurzweilige 90 Minuten. Ich fühlte mich sehr unterhalten und es war durch und durch informativ. Elisa und Dennis, die beiden Moderatoren, sind gute Entertainer und ich kann mir vorstellen, dass ich mir auch künftige Verköstigungen mit den beiden angucken werde. Obwohl künftige Verkostungen für mich dann doch trockene Veranstaltungen sind.

Das Tasting bleibt noch auf YouTube und die Tasting-Boxes können weiterhin bei Störtebeker bestellt werden.

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